AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen von trendquest

I. Honorar

1.     Das Honorar wird frei vereinbart und in einer Auftragsbestätigung festgehalten. Basis hierfür ist ein Tageshonorar.

Im Laufe des Projektes können sich Sachverhalte ergeben, die das Projekt verändern. Hierdurch kann es zu Abweichungen gegenüber der Auftragsbestätigung kommen. Eine zu berechnendeMehrleistung von bis zu 10 Prozent gilt ohne Rücksprache mit dem Auftraggeber als genehmigt. Darüber hinaus notwendi­ge Leistungen oder Mehrarbeiten müssen dem Auftraggeber im Vorhinein mitgeteilt werden und bedürfen dessen Zustimmung.

 

II. Auslagen und Nebenkosten

1.      Für allgemeine Verwaltungskosten über die im Auftrag beinhalteten  Kosten (Kopien, Telekommunikation, Porto, etc.) wird eine Pauschale zusätzlich in Rechnung gestellt.

2.      Reisekosten, Übernachtungsauslagen und sonstige, diesem Geschäftsfall konkret zuzuordnende Spesen und Nebenkosten, wie z.B. Kurierkosten und sonstige Auslagen, werden in tatsächlich angefallener Höhe in Rechnung gestellt.

3.      Die Buchung von Reisen für den Auftragnehmer erfolgt eigenständig durch den Auftragnehmer, die Kos­tenerstattung durch den Auftraggeber gegen Rechnungsstellung und Beleg.

Dabei gilt folgendes:

Bahnfahrten ab 100 km 1. Klasse, sonst 2. Klasse Reisezeiten innerhalb Hamburgs werden pauschal mit 25,00 EUR in Rechnung gestellt.

Reisezeiten außerhalb Hamburg werden mit dem halben Tagessatz in Rechnung gestellt. Ebenso Taxikosten innerhalb und außerhalb Hamburgs nach Bedarf gegen Beleg.

Mietwagen: mittlere Kategorie

Flüge: Economy Class

Im Fall von mehrtätigen Reisezeiten erfolgt die Abrechnung von Spesen entsprechend der gesetzlich festgelegten Pau­schalen oder gg. Beleg.

Übernachtungen: Nach Beleg

 

III.    Zahlungsvereinbarung

1.      Sämtliche Zahlungen sind in EUR zuzüglich der aktuell geltenden Umsatzsteuer zu leisten.

2.      Eine Abschlagszahlung wird nach Unterzeichnung des Auftrages in Rechnung gestellt und ist sofort zur Zahlung fällig. Der Auftragnehmer kann im Rahmen des Projektverlaufs für bereits erbrachte Leistungen weitere ange­messene Abschlagszahlungen verlangen.

3.      Die Rechnungsbeträge sind nach Erhalt der Rechnung sofort und ohne Abzug fällig.

4.      Nachträgliche Auftragsänderungen auf Veranlassung des Auf­traggebers bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und werden gesondert in Rechnung gestellt.

 

IV.     Pflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber hält engen Kontakt zum Auftragnehmer. Der Auftraggeber stellt sicher, dass dem Auftragnehmer alle für die Ausführung des Projektauftrages notwendigen Informationen und Unterlagen rechtzeitig und regelmäßig vorgelegt werden und dem Auftragnehmer von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gege­ben wird, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sein können. Auf Verlangen des Auftragnehmers hat der Auftraggeber die Vollständigkeit des Vorliegens aller relevanten Informationen und Dokumente schriftlich zu bestätigen.

 

V.       Zusammenarbeit mit verschiedenen Auftraggebern; Exklusivi­tät; Schutz des geistigen Eigentums

1.     Der Auftragnehmer ist nicht darin beschränkt, parallel mit ver­schiedenen Auftraggebern zusammenzuarbeiten; dies gilt auch dann, wenn er zeitgleich mit verschiedenen Auftraggebern der­selben Branche zusammenarbeitet.

2.     Während der Bearbeitung eines Projekts wird das Mandat dem Auftragnehmer exklusiv erteilt, d. h. der Auftraggeber wird von einer Beauftragung weiterer gleichartiger Berater absehen.

3.     Vom Auftragnehmer im Rahmen eines Projekts entwickeltes Know-how und Forschungsergebnisse verbleiben im Eigentum des Auftragnehmers. Die Leistung wird dem Auftraggeber schriftlich zur Verfügung gestellt.

 

VI.     Beauftragung Dritter; Weitergabe von Arbeitsergebnissen an Dritte

1.     Der Auftragnehmer ist berechtigt, weitere (auch freie) Mitarbeiter mit Teilaufgaben zu beauftragen.

2.      Der Auftraggeber steht dafür ein, dass alles unterlassen wird, was die Unabhängigkeit der Mitarbeiter des Auftragnehmers gefähr­den könnte. Dies gilt insbesondere für Angebote auf Anstellung und für Angebote, Aufträge auf eigene Rechnung zu überneh­men.
 

3.      Sollte im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung eines Projekts die Beziehung externer Berater, insbesondere Steuerbe­rater oder Rechtsanwälte erforderlich werden, sind diese von dem Auftraggeber zu beauftragen. Die Kosten sind von dem Auf­traggeber zu tragen. Eine Haftung für deren Leistung übernimmt der Auftragnehmer nicht.

4.      Berichte, Schreiben, Informationen und Beratungsleistungen, die im Rahmen des Auftrages vom Auftragnehmer zur Verfügung ge­stellt werden, sind ausschließlich für die Zwecke des Auftragge­bers und nicht dafür bestimmt, dritten Personen oder anderen Gesell­schaften als Entscheidungsgrundlage zu dienen. Für den Fall, dass der Auftraggeber beabsichtigt, die beruflichen Äußerungen des Auftragnehmers an Dritte weiterzugeben, bedarf dies der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Zu­dem verpflichtet der Auftraggeber sich, diese auf die zuvor ge­nannten Voraussetzungen hinzuweisen sowie darauf, dass der Auftragnehmer diesen Dritten gegenüber keine Verantwortung oder anderweitige Verpflichtungen übernimmt, es sei denn, dass der Auftragnehmer mit diesen Dritten eine abweichende schriftli­che Vereinbarung geschlossen hat.

 

VII.   Mängel, Nacherfüllung, Haftung

1.      Offensichtliche Mängel müssen unverzüglich, spätestens aber innerhalb einer Woche nach einer Meilensteinpräsentation bzw. innerhalb von einer Woche nach Rechnungsdatum – je nachdem, welcher Zeitpunkt früher liegt– beim Auftragnehmer schriftlich angezeigt werden.

2.      Bei berechtigten Beanstandungen in Bezug auf durch den Auf­tragnehmer erstellte Sachverhalte innerhalb der gesetzlichen Ver­jährungsfrist ist der Auftragnehmer unter Ausschluss anderer An­sprüche zunächst nur zur Nachbesserung entsprechend der Pro­jektbeschreibung verpflichtet. Schlägt die Nachbesserung fehl, so kann der Auftraggeber eine angemessene Herabsetzung der Ver­gütung verlangen.

3.      Der Auftragnehmer haftet nicht bei Betriebsstörungen oder in Fällen von höherer Gewalt, Krankheit, Arbeitskampf, Störungen im Internet und Ver­kehrsstörungen – sowohl im eigenen Betrieb, als auch in fremden Betrieben, deren sich der Auftragnehmer unter Umständen be­dient. Unter diesen Umständen wird der Auftragnehmer von sei­ner Leistungspflicht befreit.

4.      Die Haftung des Auftragnehmers ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Der Auftragnehmer haftet maximal bis zur Hälfte der Höhe des vereinbarten Honoraranspruchs. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

5.      trendquest wirkt im Rahmen eines Dienstvertrages (§ 611ff BGB ) und schuldet daher nur die reine Beratungsleistung. Ein darüber hinausgehendes Umsetzungs- und wirtschaftliches Ergebnis ist nicht Vertragsgegenstand, trendquest haftet darüber hinaus nicht für etwaige Folgen im Rahmen der internen Umsetzungsmethodik im Hause des Kunden.

trendquest erstellt im Rahmen der Dienstleistung für den Kunden Beurteilungen, Empfehlungen (Trend, Strategie, etc.), Prognosen oder andere Leistungen der Trend- und Zukunftsberatung und -Forschung.

Deren Integrationsweise und Umsetzung in die betriebswirtschaftlichen oder strategischen Entscheidungen des Kunden liegt in der Verantwortung des Kunden.

6.      Der Kunde ist selbst für die Auswahl der internen Daten, Fakten und sonstiger Angaben  verantwortlich, die er TQ zur Verfügung stellt.
Diese Daten sind mit Basis für das Gesamtergebnis und beeinflussen die Leistungsqualität von trendquest nachhaltig.

7.      Für mündliche Auskünfte des Auftragnehmers haftet dieser nur, wenn sie von ihm schriftlich bestätigt wurden. Die Berichterstat­tung durch den Auftragnehmer erfolgt grundsätzlich schriftlich oder wird auf Basis eines schriftlichen Protokolls festgehalten.

8.      Von allen Ansprüchen Dritter, die aufgrund der Tätigkeit des Auftragnehmers im Rahmen dieser Vereinbarung gegen den Auf­tragnehmer geltend gemacht werden, ist dieser vom Auftragge­ber freizustellen, es sei denn, dass diese Ansprüche auf Tatbe­ständen beruhen, für die der Auftragnehmer nach den vorste­hend beschriebenen Haftungsmaßstäben selbst einzustehen hat.

 

VIII.  Datenschutz; Schweigepflicht gegenüber Dritten; Elektronische Datenverarbeitung

1.      Alle dem Auftragnehmer vom Auftraggeber überlassenen Daten werden gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz (BSDG) behandelt und nur den unmittelbar am Projekt beteiligten Mitarbeiter zu­gänglich gemacht. Sofern der Auftragnehmer personenbezogene und/oder unternehmensbezogene Daten des Auftraggebers für Zwecke der Erfüllung seines Auftrags, zur Vermeidung von Interessenskonflikten und zur Sicherstellung seiner Unabhängigkeit sowie zur Einführung und Durchführung einheitlicher Leistungs- ­und Nachweissysteme erhebt, speichert und verarbeitet, kann dabei auch ein Austausch der Daten zwischen dem Auftragneh­mer und Dritten, mit denen der Auftragnehmer zusammenarbei­tet, erfolgen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, ihm anvertraute  Personen- und unternehmensbezogene Daten im Rahmen der Zwecksbestimmung des Auftraggebers zu verarbeiten und/oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.
 

2.      Dem Auftraggeber ist die Überlassung von personen- oder unternehmensbezogenen Daten des Auftragnehmers ohne des­sen schriftliche Zustimmung nicht gestattet. Der Auftraggeber ist verpflichtet, sich über das BSDG sachkundig zu machen und auch seine Mitarbeiter entsprechend zu unterweisen und sich dieses ggf. schriftlich bestätigen zu lassen. Es sind entsprechende Maß­nahmen einzurichten, die den Missbrauch seiner Daten weitest­gehend verhindern.
 

3.      Der Auftragnehmer geht vom Einverständnis des Auftraggebers aus, dass zur rationelleren Gestaltung des innerbetrieblichen Ab­laufs auftragsbezogene Informationen und Daten in elektronisch verwalteten Dateien gespeichert werden dürfen. Die Versendung von Informationen und Dokumenten auf elektronischem Wege (insbesondere per E-Mail) ist mit Risiken behaftet. Im Hinblick auf die heute üblichen Kommunikationsformen erklärt der Auftrag­geber in Kenntnis dieser Risiken sein Einverständnis damit, dass an ihn und an beteiligte Dritte Informationen und Dokumente auf elektronischem Wege versendet werden können. Der Auftrag­nehmer übernimmt keine Haftung für eventuelle Schäden, die dem Auftraggeber oder Dritten aus einer solchen Versendung entstehen können. Dies gilt nicht im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

IX.     Vertraulichkeit

1.      Beide Parteien dieser Vereinbarung werden über den Inhalt dieser Vereinbarung und das vereinbarte Projekt während und nach der Laufzelt dieses Vertragsverhältnisses Stillschweigen bewahren und diese nicht ohne Zustimmung der jeweils anderen Partei Dritten zugänglich zu machen. Dies gilt in besonderem Maße für die Ziffer I. dieser Vereinbarung.
 

2.      Beide Parteien verpflichten sich, erhaltene Informationen mit der gleichen Sorgfalt zu schützen, wie sie in Bezug auf eigene Informationen von gleicher Bedeutung angewendet wird, in jedem Fall jedoch mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Die Parteien stehen dafür ein, dass ihre Mitarbeiter diese Vertraulichkeitsverpflichtung ebenfalls beachten werden.
 

3.      Unter Beachtung des vorstehenden gilt diese Verpflichtung nicht für solche Informationen, die
 

a.    zum Zeitpunkt der Offenlegung oder danach ohne Bruch einer Vertraulichkeitsverpflichtung allgemein verfügbar ist bzw. wird;

b.    einer Partei vor der Offenlegung durch die jeweils andere Partei bereits bekannt ist;

c.    einer Partei von einem Dritten ohne Verletzung einer Ver­traulichkeitsverpflichtung gegenüber der jeweils anderen Partei bekannt gemacht worden ist; oder

d.    bei der eine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung be­steht.
 

4.      Die vorstehende Vertraulichkeitsverpflichtung gilt für die Laufzeit der Angebotserstellungsphase, des Projektes sowie für eine Dauer von zwei Jahren nach Projektabschluss. Der Auftragnehmer ist jedoch berech­tigt, seine Tätigkeit für den Auftraggeber in branchenüblicher Weise bekannt zu machen.

 

X.      Termine; Kündigungsfolgen

1.      Veränderungen im zeitlichen Ablauf des Projekts können sich aufgrund von Veränderungen des Projektsachverhaltes ergeben. Termine wer­den vom Auftragnehmer nach besten Kräften eingehalten. Bei Über­schreitungen des Terminplans durch den Auftragnehmer bis zu drei Wochen bestehen keine An­sprüche gegen den Auftragnehmer.
 

2.      Im Fall der Kündigung werden vom Auftragnehmer bereits erbrachte Leistungen abgerechnet. Bereits geleistete Zahlungen verbleiben beim Auftragnehmer, es sei denn, der Auftraggeber kündigt diese Vereinba­rung außerordentlich aus einem Grund, den der Auftragnehmer min­destens grob fahrlässig zu vertreten hat.
 

3.      Unabhängig davon, ob die Kündigung durch den Auftragnehmer oder durch den Auftraggeber erfolgt, ist der Auftragnehmer zur ordentli­chen Projektübergabe gemäß dem aktuellen Projektstand verpflichtet. In jedem Fall wird für die Vorberei­tung und Durchführung der Übergabe ein Honorar in Höhe eines Ta­gessatzes vereinbart.
 

4.      Die Vertraulichkeitspflichten nach Ziffer IX. sind auch nach Beendigung durch Kündigung für die Parteien verbindlich.

 

XI.     Sonstiges

1.      Der Auftragnehmer wird die im Zusammenhang mit der Erledigung des Projektes ihm übergebenen oder selbst angefertigten Unterlagen so­wie über den Auftrag geführten Schriftwechsel im Rahmen der han­delsrechtlichen Aufbewahrungspflichten aufbewahren.

Der Auftragnehmer kann von Unterla­gen, die an den Auftraggeber zurückgegeben werden, Abschriften oder Fotokopien anfertigen und zurückbehalten.
 

2.      Empfehlungen oder Hinweise, die vom Auftragnehmer im Rahmen des Projektes schriftlich oder mündlich gegeben werden, dürfen ohne die vorherige schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Dritte in diesem Sinne sind nicht die mit dem Auftraggeber verbundenen Unternehmen oder die zur Vorberei­tung oder Durchführung dieses Projekts beigezogenen weiteren exter­nen Berater.
 

XII.         Salvatorische Klausel

1.       Sollten eine oder mehrere Bestimmungen des Vertrages ganz oder Teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die Vertragsparteien sind dazu verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch solche zu ersetzen, die nach dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahe kommt und wirksam ist. Dies gilt auch im Falle einer Vertragslücke. Für Ergänzungen oder Änderungen eines Vertages ist ebenfalls ausschließlich die Schriftform erforderlich.

2.       Auf das Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ist ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland anzuwenden unter Ausschluss des UN-Kaufrechtsübereinkommens.

3.       Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Sitz der Gesellschaft.

 

Stand Dezember 2010

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